Persönliches

Persönliches

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Mich beschäftigt seit über 25 Jahren die Frage, wie „Verständigung“ besser gelingen kann. Wie können wir mit Konflikten, Meinungsverschiedenheiten und Ärger umgehen, dass wir nicht einsam und frustriert, sondern zufrieden und glücklich werden?

Im Laufe der Jahre und durch die wertvollen Erfahrungen mit meinen Kindern erweiterte sich meine Fragestellung: Was ist es, was Menschen ehrlich, achtsam, unterstützend und erfolgreich miteinander sein lässt und was bringt mich selbst immer mehr in diese Haltung weg von Skepsis, Streit, Rückzug und Mangel, hin zu Vertrauen, achtsamer Aufrichtigkeit, Einfühlung, Liebe, Lebensfreude und Fülle.
Nicht nur im privaten Umfeld, sondern auch dort, wo die meisten viel wertvolle Lebenszeit verbringen: am Arbeitsplatz. Wie sehen Firmen und Organisationen aus, in denen Menschen wirklich im Mittelpunkt stehen, sie aufblühen und damit außerordentliche Erfolge ermöglichen?

Eine wichtige Erfahrung

Wenn Menschen, egal in welchem Zusammenhang sie sich befinden, voneinander genervt, misstrauisch oder gar ängstlich sind, brauchen sie ihre Kräfte, um sich zu schützen, anstatt sie für ihre eigene und die gemeinsame Weiterentwicklung zur Verfügung zu haben. Das habe ich erlebt und hatte genug davon.

Eine wertvolle Einsicht

erhielt ich Anfang des Jahr 2002. Ich hatte schon länger bemerkt, dass ich zwar einen ganzen Koffer voll „hilfreichem Handwerkszeug“ besaß, erfolgreich Beratungen und Coachings gab, Aktivitäten plante und moderierte, Aufgaben in meinem Leben erfüllte, Bewunderung bekam, doch selbst häufiger schlecht gelaunt und aufbrausender war, als ich es wollte. Ich war alles andere als ausgeglichen und zufrieden, ich schöpfte nicht aus der Fülle. Hinzu kam, dass ich mir selbst sagte, dass ich doch gar keinen Grund hätte, so zu sein – rein äußerlich betrachtet hatte ich mehr, als ich brauchte – ich müsste doch dankbar und glücklich sein. Wieso nur war gerade das so schwer?
Hier kam die Gewaltfreie Kommunikation und Marshall Rosenberg in mein Leben.
Nachdem ich Marshall Rosenberg über Tage zugehört hatte, wurde mir bewusst, dass ich schon seit Längerem nicht mehr mit meinen Gefühlen und Bedürfnissen in dem Kontakt war, von dem er erzählte, sondern nur „funktionierte“!
Schritt für Schritt arbeitete ich mit Hilfe dieses Modells täglich an mir, fand, ja finde bis heute, neben Kontakt zu mir selbst auch tiefes Wissen.

Was ich nicht mag

Anstrengend finde ich den Umgang mit Menschen, die jammern oder klagen, ohne selbstverantwortlich ihren eigenen Handlungsspielraum zu betrachten. Außerdem verbringe ich nicht gerne Zeit mit Menschen, die nicht aufrichtig sagen, was in ihnen vorgeht, und Menschen, die nur von sich erzählen ohne sich für ihr Gegenüber zu interessieren.

Ich bin auf jeden Fall zutiefst überzeugt davon, dass Menschen, die sich wirklich unterstützen, ganz neue Dinge erreichen können. Hier entspringt auch meine Vision von einer Welt, in der wir durch Verstehen und Verstanden werden sowie durch empathisches Miteinander öfter das bekommen, was wir brauchen und sogar noch mehr. In der Partnerschaft, in der Familie genauso wie im Unternehmen und Organisationen.

Mein Antrieb

Meine sprudelnde Wachstumsquelle liegt für mich in jedem Tag. Es ist die täglich neue Gestaltung des Wunders: Leben.
Täglich darf ich aus einem reichhaltigen Mix mein Leben wählen. Zeit mit meiner Liebe, Kontakt zu meinen drei Kindern, mit unserem Hund, Austausch mit meinen abwechslungsreichen wundervollen Kunden und Mitarbeitern, Momente für Hobbys und mit Freunden. Selbstreflexion, Energiearbeit, Achtsamkeit beim Sprechen und Hören kann ich täglich üben und daran wachsen – das sind die Samen für mein Glück – mein Antrieb, meine Quelle.
Mein Gelerntes mit Ihnen zu teilen, ist mir eine besondere Freude.

Herzlichst Ihre